Willkommen im Projektordner
Im Folgenden findest Du einen spannenden Überblick meiner Kunstprojekte. Gemäß des Arbeitsethos Kunst=Philosophie sind alle Projekte mehr als schön anzusehen. Sie sind Ergebnis von Auseinandersetzung mit meinem Wahrgenommenen. Was fühle und denke ich beim Betrachten? Wie wird meine Wahrnehmung Anderen zugänglich? - Diese zwei Fragen leiten stets meinen Werkprozess, denn Kunst passiert im Kopf, nicht am Objekt.
Interessiert? Lust auf eine spannende Kooperation oder Fragen? Gerne kannst Du mich kontaktieren. Schreibe mir einfach eine Mail; ich freue mich schon von Dir zu hören!
Mailadresse: lmp190@mail.de
Sa╠êule/Scheibe - Objet Trouvées
Im Kontext meines Studiums der dreidimensionalen Kunst goss ich über den Zeitraum eines halben Jahres eine Säule aus Gips mit nassen Tonstücken darin. Jede Woche folgte ein weiterer Eimer, wobei der Ton die Feuchte des Gips aufnahm und die Säule somit eine Instabilität erhielt. Diese führt zum kontinuierlichen Verfall des eben erst geschaffenen Objekts. Die zeitliche Dimension von Wachstum und Zerfall zeichnet das Werk insgesamt also kreislaufartig. Um das Objekt zu Präsenteren verankerte ich es mit Gips und Hölzern. Somit ergänzte ich die zeitliche Ebene um eine räumliche.
Zeitlich bedingt war ich während des Gießens im Studium nicht immer in der Lage die Gipseimer mit den Resten rechtzeitig zu entleeren. Ich schlug die Bodensätze mit einem Hammer heraus und stellte fest, dass die gefundenen Objekte eine ästhetische Qualität hatten. Über das Semester sammelte ich diese Reste und setzte sie bei den Abgabefotografien mit in Szene. Der Titel Sa╠êule/Scheibe ergab sich aus einem Formatierungsfehler der Abgabemail an meinen Dozenten. Ganz im Sinne der Fundstückdimension des Werks trägt diese Semesterarbeit daher diesen Titel. Die Abgabefotos sind in der Slideshow oben zu sehen.
Junge Kunst für Hanau
Während meinem Abitur wurde mir die Möglichkeit zu Teil, mich mit den rassistisch motivierten Anschlägen von Hanau zu Beschäftigen. Zusammen mit zwei Freunden gewannen wir mit dem Werk „Conditio Humana“ einen Austellungsplatz in Berlin. Die Ausstellung erweckte auch das Interesse der Bundespolitik und wurde durch die damalige Kultusministerin Claudia Roth eröffnet. Mehr dazu findest Du hier: https://www.kulturelle-integration.de/2024/02/13/conditio-humana/
Abschließend möchte ich meinen Dank meinen Mitstreitern sowie den Organisatoren aussprechen. Besonders hervorheben möchte ich das Engagement der Initiative Kulturelle Integration sowie des BDK.
Treffe Lennart
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